Schlaflabor

Diagnostik und Therapie

Eine Liste mit der von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e.V. im Visitationsverfahren anerkannten Schlafmedizinischen Zentren in der Bundesrepublik finden Sie hier.

Schlaflabore, Schlafambulanzen, schlafmedizinische Zentren sowie spezialisierte Fachärzte für Schlafmedizin (Somnologen) und Therapeuten sind Ihre Ansprechpartner bei ausgeprägten Schlafstörungen.

Schnarcher sind am besten in einem internistisch-pulmologischen Schlaflabor, andere in einem neurologisch-psychiatrischen oder einem interdisziplinär arbeitenden Schlaflabor aufgehoben.

Ein Behandlungsschwerpunkt des interdisziplinären Schlafzentrums in Klingenmünster liegt auf schweren und chronischen Insomnien. Die Arbeitsfähigkeit und Fahrtauglichkeit bei Schlafstörungen zu begutachten gehört ebenfalls zum Kerngeschäft. Die medizintechnische Ausstattung sowie das hohe Qualifizierungsniveau der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schlafzentrums ermöglichen auch seltenere Krankheitsbilder, z.B. die Narkolepsie und das Schlafwandeln, zu behandeln.

Ausführliche Patienten- und Fachinformationen finden Sie auf der Webseite des Schlafmedizinischen Zentrums des Pfalzklinikums.

Weitergehende Literaturtipps finden Sie hier.

Informationen zum Schlaflabor

Viele Patienten sehen einer Untersuchung im Schlaflabor mit gemischten Gefühlen entgegen. Oft sind sie ängstlich oder aufgeregt, fürchten, dass sie in der ungewohnten Umgebung und mit all den vielen Kabeln noch schlechter schlafen werden als zu Hause – oder sich sogar die ganze Nacht schlaflos im Bett herumwälzen. Doch eine Polysomnografie – so nennt sich diese nächtliche Untersuchung – ist für die Diagnose vieler Schlafstörungen und schlafbezogener Atemstörungen die wichtigste Grundlage.

Hier im Schlaflabor stellt man objektiv fest, wie lange und wie gut Sie schlafen! Durchlaufen Sie während der Nacht alle notwendigen Schlafstadien? Ist Ihr Schlaf fragmentiert? Wie lange brauchen Sie zum Einschlafen? Wie oft werden Sie in der Nacht wach? Leiden Sie während des Schlafs an unkontrollierten Beinbewegungen?

Lesen Sie hier [132 KB] mehr in der Informationsschrift des BSD.

Klinikverbund eröffnete Schlaflabor

Kreis Böblingen: Die unbeschwerte Nachtruhe ist eine entscheidende Voraussetzung für die Gesundheit: Schlafstörungen sind ein weit verbreitetes Phänomen und für die betroffenen Patienten eine große Belastung

Etwa ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen. Der Körper regeneriert, die Akkus werden wieder aufgeladen, Stress abgebaut. Und jeder kennt das: nach einer durchwachten Nacht ist man am Folgetag nicht wirklich leistungsfähig und fit. Im Sindelfinger Krankenhaus hat der Klinikverbund Südwest jetzt ein Schlaflabor eingerichtet in Kooperation mit dem HNO-Arzt Dr. Alexander Baisch.

Wie bedeutsam ein gesunder Schlaf ist, wird einem erst wirklich bewusst, wenn dieser dauerhaft durch Ein- und Durchschlafprobleme gestört ist. "Die wissenschaftliche Erkenntnis, dass erholsamer Schlaf die beste Voraussetzung ist für mehr Leistung, Belastbarkeit, Konzentration, Stabilität und Gesundheit hat die Schlafmedizin zu einem eigenständigen, interdisziplinären Fachgebiet entwickelt", erläutert Dr. Alexander Baisch. Als ausgebildeter Schlafmediziner bietet der HNO-Facharzt in seiner Sindelfinger Praxis seit Jahren in der Schlafanalyse anerkannte Methoden zur Diagnose und Therapie von Schlafproblemen an. "Die Zahlen sind alarmierend: Circa jeder Fünfte in Deutschland hat Einschlaf- und Durchschlafprobleme, rund ein Viertel aller Unfälle auf den Autobahnen hat als Ursache Schläfrigkeit und beinahe jeder zweite Arbeitnehmer ist regelmäßig durch unerholsamen Schlaf in seiner täglichen Arbeit eingeschränkt", warnt der Mediziner. Zehn Prozent aller Männer leiden zudem nachts an gefährlichen Atemaussetzern, sogenannter Schlafapnoe. Erhöhter Blutdruck, Herzrhythmusstörungen oder Depressionen sind nicht selten die Folge.

Quelle: Gäubote 11. Januar 2013. Lesen Sie weiter auf der Webseite des Gäuboten.

Schlaflabor im Sindelfinger Krankenhaus

„Schlaf ist die beste Medizin“ sagt nicht nur der Volksmund, sondern ist medizinisch erwiesen. Doch was, wenn Schlaf krank macht? Immer mehr Menschen leiden unter Ein- und Durchschlafproblemen. Das hat körperliche und psychische Folgen. Belastendes Schnarchen, Tagesschläfrigkeit, Konzentrationsschwächen, Gedächtnisstörungen, Kopfschmerzen, Nachtschweiß, Stoffwechselprobleme, Herzrhythmusstörungen und Depressionen sind nur einige davon.

Zur Diagnose und Behandlung von Schlafkrankheiten steht im Krankenhaus Sindelfingen seit Januar 2013 ein komplett ausgestattetes Schlaflabor unter der Leitung des Sindelfinger HNO-Facharztes und Schlafmediziners Dr. Alexander Baisch zur Verfügung. Es umfasst sechs Patientenzimmer, die mit der modernsten Technik zur Analyse des Schlafes und der Diagnosefindung ausgestattet sind.

In einer Spezialuntersuchung, der so genannten Polysomnographie, werden im Schlaf verschiedene Körperfunktionen der Patientinnen und Patienten aufgezeichnet: Atmung (Sauerstoffsättigung, Atemfluss und Atembewegungen), der Herzrhythmus (Elektrokardiogramm) und die Körperbewegungen. Zudem nimmt eine Videokamera Bewegungen, Geräusche und Atemformen auf. Anhand der Schlafstruktur können detaillierte Aussagen über die Schlafqualität gemacht werden und es wird abgeklärt, ob Schlafprobleme harmlos oder krankhaft sind. Die entsprechenden Therapiekonzepte reichen von der Selbsthilfe (Verhaltenstherapie) über Hilfsmittel und Beatmungshilfen bis hin zur Operation. Therapiert werden unter anderem Schnarchen, Schlafapnoe, Narkolepsie (Schlafsucht/Störung der Schlaf-Wach-Regulation) und das Restless Legs Syndrom.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.praxis-baisch.de.